Kein Mitglied der Identitären Bewegung an Auseinandersetzung am Rande einer AFD-Wahlparty beteiligt.

In Artikeln [1] [2] diverser Nachrichtenportale wird berichtet, dass es im Rahmen einer Demonstration gegen eine Wahl-Party der AfD zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen vermummten, augenscheinlich dem linksextremistischen Milieu angehörigen Personen und Teilnehmern besagter Veranstaltung gekommen sei.

Weiterhin wird behauptet, dass einer der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen Mitglied der Identitären Bewegung Deutschland e.V. gewesen sei. Diese Behauptung ist unwahr.

Zu den von den Medien kolportierten Zusammenhängen stellt die Identitäre Bewegung Deutschland e.V. Folgendes fest:

Die in den Nachrichtenportalen als Mitglied der Identitären Bewegung bezeichnete Person Lukas B. ist weder Mitglied der IBD, noch in den Strukturen der IBD aktiv. Wir weisen daher die Unterstellung, ein Mitglied der Identitären Bewegung Deutschland hätte sich an tätlichen Auseinandersetzungen beteiligt, mit Nachdruck zurück.

Überdies haben wir schon mehrfach betont, dass wir uns das Etikett des Rechtsextremismus nicht anheften lassen. Wir lehnen jeglichen Extremismus ab. Dies schließt auch Gewalt ein, die für uns niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein wird.

Wir werden in diesen Fällen, wie auch künftig, rechtliche Schritte prüfen lassen und eine Richtigstellung einfordern.

[1] http://www.sueddeutsche.de/muenchen/friedenstrasse-bei-afd-wahlparty-rechtsextreme-greifen-fotografen-an-1.3149276

[2] http://www.huffingtonpost.de/2016/09/06/afd-wahlparty-muenchen_n_11866782.html