Was versteht ihr unter Multikulti und warum seid ihr dagegen?

Multikulturalismus als Ideologie, also eine politisch gewollte und bewusst herbei geführte Heterogenisierung von Gesellschaften durch fremdkulturelle Einwanderung, hebelt das Konzept der Integration aus.

Integration setzt eine Leitkultur voraus, an der Einwanderer sich orientieren und an die sie sich anpassen können. Multikulturalismus führt deshalb zu einer Fragmentierung und letztlich zur Instabilität dieser Gesellschaften.

Um ein friedliches Zusammenleben garantieren und die Demokratie erhalten zu können, sind hingegen hohe Überschneidungen bei den Vorstellungen von kulturellen Werten und gesellschaftlicher Solidarität, d.h. eine grundsätzliche soziale Homogenität, nötig. Die Entstehung von migrantischen Parallelgesellschaften, wie sie heute bereits vielfach in Deutschland existieren, löst diesen Zusammenhalt auf. Das bedeutet, dass eine wachsende konfliktträchtige Heterogenität letztlich nur durch totalitär-autokratische Strukturen, durch staatliche Gewalt und Unterdrückung zusammengehalten werden kann – eine Entwicklung, die sich niemand von uns wünschen kann.

Was ist unter dem Begriff „Ethnopluralismus“ zu verstehen?

Unter Ethnopluralismus verstehen wir die Vielfalt der Völker, wie sie sich über Jahrtausende entwickelt hat. Wir setzen diesen Begriff bewusst als positiven Gegenentwurf zur heutigen One-World-Doktrin ein, um zu verdeutlichen, dass eine rücksichtslose globalistische Entgrenzung diese Vielfalt bedroht. Es gibt ein Recht auf Verschiedenheit. Jede Ethnie hat das Recht, ihre Kultur, ihre Bräuche und Traditionen, also ihre ethnokulturelle Identität, zu erhalten. Wir treten für diesen Erhalt ein, hierzulande und in der Welt. Immer wieder wird der Begriff Ethnopluralismus fälschlicherweise als weltweite Apartheit ausgelegt. Das ist ungefähr so richtig, wie wenn man den amerikanischen Ureinwohnern Rassismus vorwerfen wollte, weil sie sich gegen die Landnahme der Europäer wehrten. Ethnopluralismus bedeutet lediglich: bewahren, nicht zerstören; Unterschiede wertschätzen, nicht nivellieren.

Seid ihr gegen Einwanderung?

Wir sind nicht gegen Einwanderung, denn diese gab es im geschichtlichen Kontext in geringem Maße immer. Wir treten für eine maßvolle und begrenzte Einwanderung ein, die die Aufnahmefähigkeit unser Gesellschaft nicht übersteigt und unsere ethnokulturelle Identität nicht gefährdet, d.h. überformt. Sigmund Freud war wohl derjenige, der (in Bezug auf die Frage, ob man die Lehre C. G. Jungs noch als Psychoanalyse bezeichnen könne) als erster folgende Metapher für die Identitätsfrage aufbrachte: Ist ein Messer, bei dem ich zuerst die Klinge und dann den Griff austausche, immer noch derselbe Gegenstand? Will sagen: Ist ein Europa ohne europäische Völker noch derselbe Kontinent?

Entscheidend ist, dass sich diese von uns als „Großer Austausch“ bezeichnete Entwicklung keineswegs friedlich vollziehen wird. Wir sehen tagtäglich, dass die derzeitige Politik der offenen Grenzen und der unkontrollierten Masseneinwanderung nicht nur zu immer mehr Terroranschlägen, sondern auch zu ethnischen und religiösen Konflikten aller Art führt, die es früher hier nie gegeben hat. Zugleich werden – im Namen der Sicherheit – unsere Freiheitsrechte durch Überwachung, Zensur und Kontrollen immer weiter eingeschränkt.

Was bedeutet der Begriff „Reconquista“?

Der Begriff der Reconquista („Rückeroberung“) ist an das historische Ereignis der schrittweisen Rückeroberung der iberischen Halbinseln durch die westgotischen Reichsnachfolger, die zuvor durch muslimische Eroberer besetzt gehalten wurden. Gewiss stehen wir heute in keiner unmittelbaren militärischen Konfrontation und dennoch dominiert der Zeitgeist der Selbstabschaffung durch die Ideologie von Multikulti. Es ist also vornehmlich ein Kampf um Ideen, Begriffe und politische Positionen. Als Identitäre Bewegung wollen wir uns die gesellschaftlichen Diskursräume zurückerobern, die zuvor von einer linksliberalen Hegemonie dominiert wurden. Wir sind die laute patriotische Stimme, die offen Gesicht zeigt und den Werten von Heimatliebe und Tradition wieder Gestalt und gesellschaftlichen Raum verleiht. Die Liebe zum Eigenen und das Bewusstsein für unsere ethnokulturelle Identität sind Selbstverständlichkeiten für die wir uns nicht schämen müssen. Wir wollen dass der Patriotismus zu einem gesellschaftlichen Leitwert wird und eine echte Meinungsfreiheit, die auch unseren inhaltlichen Positionen einen legitimen Artikulationsraum ermöglicht. Dies fordern wir ein und dafür gehen wir jeden Tag auf die Straße und bilden die Phalanx für die Reconquista.

Was meint der Begriff „Großer Austausch“ und wer ist schuld daran?

Der Große Austausch bezeichnet einen schrittweisen Prozess, durch den die heimisch angestammte Bevölkerung durch außereuropäische Einwanderer verdrängt und ausgetauscht wird. Wir befinden uns in ganz Europa in einer demographischen Krise, wonach unsere Völker durch sinkende Geburtenraten bei gleichzeitigem Wachstum islamischer Parallelgesellschaften und Masseneinwanderung zur Minderheit in den eigenen Ländern wird und in wenigen Jahrzehnten völlig verschwunden sein könnte, sofern keine politischen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Durch die Selbstabschaffungsideologie von Multikulti, die einen Großteil des gesellschaftlichen Entscheidungsbereich einnimmt, wird diese Entwicklung aktuell noch weiter beschleunigt und führt bei Politikern und Medien zu einer fatalen Blindheit für die kommenden Entwicklungen wenn bspw. Die aktuelle Politik der offenen Grenzen fortgesetzt werden sollte. Experten prognostizieren für die kommenden Jahrzehnte einen Migrationsdruck von bis zu einer Milliarde Menschen aus Afrika und Asien nach Europa. Schon jetzt lässt sich bei Fortführung der aktuellen Politik und des multikulturellen Mainstreams ziemlich präzise prognostizieren, dass die Deutschen zu einer Minderheit im eigenen Land werden. In den westdeutschen Ballungsgebieten können wir bereits eine räumliche Vereinnahmung durch islamische Parallelgesellschaften und Clanstrukturen beobachten. Die ethnischen, religiösen und kulturellen Spannungen sind hierbei bereits vorprogrammiert. Umso wichtiger ist es, dass wir als Europäer das bisher hinterlassene kulturelle Vakuum wieder auffüllen und durch eine familienfreundliche Politik die demographische Krise in unseren Ländern lösen.

Seid ihr gegen Ausländer?

Nein. Unsere Kritik und unser politisches Handeln richten sich nicht gegen die Einwanderer und Flüchtlinge als individuelle Personen oder Gruppen. Diese sind ebenso von den verheerenden Konsequenzen der gegenwärtigen Politik betroffen wie die einheimische Bevölkerung. Ihre Länder werden teilweise aus geostrategischen und wirtschaftlichen Erwägzngen bombardiert und ihre gut ausgebildeten Köpfe abgeworben, wodurch ihre Heimat nachhaltig zerstört und der Wiederaufbau unmöglich gemacht wird. Sie werden mit falschen Versprechen auf die gefährliche Migration gelockt, die viele von ihnen nicht überleben. Genau wie wir werden sie wie wurzelloses Menschenmaterial behandelt, das man beliebig global verschieben kann, um Löhne zu drücken, neue Konsumenten zu schaffen oder geostrategisch andere Länder zu destabilisieren. Die Identitätskonflikte, die diese Menschen mit sich austragen müssen und die allzu häufig zu ihrer Radikalisierung führen, sind die Folge davon, dass sie mit Versprechen von Glück und Wohlstand etwas so Teurem wie ihrer Heimat beraubt wurden. Heimat kann man aber nicht kaufen. Diese Menschen sind genau wie wir Schachfiguren auf dem Spielfeld der Globalisten und Opfer der Konsequenzen ihres realitätsfernen Menschenbildes. Darum richtet sich unser Protest stets gegen die Verantwortlichen in der Politik, die unser aller Glück – das der Einheimischen wie der Migranten – ihren eigenen ideologischen oder wirtschaftlichen Interessen opfern. Es sind die politischen und gesellschaftlichen Eliten, die durch falsche politische Maßnahmen die unkontrollierte Masseneinwanderung immer weiter vorantreiben. Es folgt aus diesem Bewusstsein, dass wir nicht in simplifizierende Protestmuster gegen die Einwanderer selbst oder gar in Fremdenfeindlichkeit verfallen, sondern die wahren Verantwortlichen klar benennen und diese in den Fokus unseres Aktivismus nehmen können.

Was heißt für euch eigentlich „Identität“?

Die menschliche Identität bildet sich aus einem komplexen Geflecht verschiedenster geschichtlicher, biographischer, kultureller, religiöser und sozialer Zusammenhänge. In den verschiedensten Stufen unserer persönlichen Sozialisation bilden sich charakteristische Merkmale unserer Identität heraus. Dabei besteht immer ein interagierendes Verhältnis zwischen der individuellen und der kollektiven Identität. Ein kollektives Merkmal unserer Identität bildet hierbei der ethnokulturelle Aspekt, der für uns den Kern des politischen Handelns darstellt und für dessen Erhalt und Bewahrung wir als Identitäre Bewegung tagtäglich aktiv sind. Wir glauben, dass sich jedes Volk dieser Erde durch seine besondere Verschiedenheit auszeichnet und in seiner Lebensart, seinen Wertvorstellungen, seiner Kultur, Herkunft, Religion und seinen sozialen Praktiken immer etwas Einzigartiges ist.

Jedes Volk hat demnach auch das Recht, diese Eigenschaften und Merkmale seiner ethnokulturellen Identität zu bewahren und zu verteidigen. Genau diese Bewahrung fordern wir auch für unsere eigene deutsche und europäische Identität ein. Die Frage nach der Identität wird im 21. Jahrhundert durch den Druck von Masseneinwanderung und Islamisierung zu einem stark polarisierenden Thema, zu welchem auch wir als Identitäre Bewegung klar Position beziehen. In dieser Frage betonen wir, dass Identität zum einem durch Einzigartigkeit und zum anderen durch Vielfalt und Unterschiedlichkeit gekennzeichnet ist. In der Wahrnehmung eines „Wir“ ist immer auch schon die Wahrnehmung der „Anderen“ eingeschlossen. Nur wer ein ehrliches und aufrechtes Verhältnis von sich selbst und dem Eigenen definiert, kann gleichzeitig dem Anderen offen und anerkennend in der Verschiedenartigkeit begegnen. Diese inhaltliche Positionierung erteilt jeglichem Rassismus und Chauvinismus eine klare Absage, da es uns stets um die Betonung des Rechts auf Bewahrung der Identität für jedes Volk und jede Kultur geht und wir eine qualitative Auf- oder Abwertung einer bestimmten ethnokulturellen Gemeinschaft klar ablehnen. Wir wollen daher auch die Identität des deutschen Volkes in ihrer Besonderheit neben den vielen weltweit nebeneinanderstehenden Völkern in ihrer jeweiligen Einzigartigkeit bewahren.

Die ethnische und die kulturelle Seite unserer Identität sind dabei für uns gleichwertig. Die Überbetonung eines Teilaspekts der Identität lehnen wir ab. Die ethnokulturelle Identität ist also immer in einer ganzheitlichen Beziehung erwachsen und schuf in der Geschichte die grundlegenden Markierungen, die sich immer weiter fortsetzen. Als Identitäre wollen wir, dass auch noch in 100 Jahren eine europäische Identität ein Existenzrecht für sich beanspruchen kann.

Identität spielt sich auf unterschiedlichen Ebenen ab: Auf der regionalen Ebene zeichnet sich dies durch die unmittelbare örtliche Verbundenheit zur eigenen Stadt oder zum Dorf aus. Dialekte, Bräuche, Sitten und die regionale Geschichte prägen diese Identität im Besonderen.

Auf der nächsten Ebene folgt die nationale Identität. Diese ist durch die direkte Bindung zu einem Volk oder einem Staat charakterisiert. Sie stellt einen umfassenden Identifikationsrahmen dar, der sich durch soziale, sprachliche und kulturelle Regelsysteme kennzeichnet, die sich schließlich auf der regionalen Ebene konkretisieren. Die Verabsolutierung dieses Identitätsbereiches in einen dogmatischen Nationalismus lehnen wir als Identitäre Bewegung ab. Die nationale Identitätsebene betont und fördert stets die direkte und lebensnahe Verbindungslinie zur regionalen Identität. Alle Identitätsebenen summiert schaffen ein Gerüst welches aufeinander aufbaut und sich ergänzt.

Auf der dritten Ebene folgt die zivilisatorische Identität, die sich für uns konkret in der europäischen Identität niederschlägt. Durch Herkunft, Geschichte und Kultur teilen wir alle Europäer ein gemeinsames Erbe und ein gemeinsames Schicksal, dessen Betonung und Bewusstsein heute umso notwendiger ist, da die aktuellen Entwicklungen unser aller Kontinent betreffen und die Geschichte Europas immer auch durch kulturellen Binnenaustausch und Ergänzung geprägt.

Was ist unter dem Begriff „Metapolitik“ zu verstehen?

Als Identitäre Bewegung betonen wir immer wieder unser Operationsfeld im Bereich der „Metapolitik“. Wir glauben, dass politische Veränderung nicht nur in den Parlamenten und der Parteipolitik möglich ist, sondern sich ebenso im Kulturbetrieb, den öffentlichen Debatten, den Medien und auf der Straße abspielt. Wir handeln daher in einer Art „vorpolitischem Raum“, der den Diskurs bestimmt und somit als Grundlage für direkte und konkrete politische Entscheidungen dient. Wir streiten für einen patriotischen Normalzustand, und unsere politische Arbeit wirkt daher auf verschiedenste Räume des gesellschaftlichen Lebens. Wir prägen mit unseren Aktionen und Kampagnen die öffentliche Debatte über die Themen Identität, Masseneinwanderung, Asyl- und Grenzpolitik. Wir wollen auf friedlichem und demokratischem Wege auf die gesellschaftliche Meinungsbildung Einfluss nehmen und somit als Impulsgeber für die Wahlentscheidungen, politische Mündigkeit und die Aktivität der Menschen dienen.

Wie wollt ihr eure Ziele umsetzen?

Wir sind auf der Straße und veranstalten Kundgebungen, Demonstrationen und viele weitere Formen des Straßenprotestes. Wir organisieren politische Bildungsveranstaltungen und platzieren durch spektakuläre Aktionen unsere Themen und Slogans im öffentlichen Raum, um die politischen und medialen Schweigespiralen zu durchbrechen. Viel zu lange hat das linksliberale Establishment die öffentliche Deutungshoheit für sich reklamiert. Wir treten als patriotische Jugend selbstbewusst auf und konfrontieren jene Entscheider und Eliten mit ihrem politischen Versagen, die unsere Generation mit der großen Lebenslüge einer multikulturellen Utopie aufwachsen lassen haben. Wir durchbrechen den trügerischen Konsens und dringen in ihre eigenen Wohlfühlzonen ein. Es gibt in Deutschland und Europa nun auch eine patriotische Gegenstimme. Wir nehmen uns die Bühnen, die unsere Agenda auf möglichst breiter Ebene transportieren. Gleichzeitig schaffen wir alternative Bildungsangebote, die jungen Leuten auch praktische Anwendungsinstrumente im Bereich des politischen Aktivismus und der Kampagnenführung mitgeben, wodurch sie ihre Talente wirksam entfalten können.

Wo steht ihr politisch? Gehört ihr einer Partei an? Werdet ihr finanziert?

Wir sehen uns als vordergründig außerparlamentarische Oppositionsbewegung. Wir wirken als patriotischer Akteur an der öffentlichen Meinungsbildung in diesem Land mit und thematisieren durch Aktionen, Kampagnen und politische Bildungsarbeit zentrale Missstände im Rahmen der Identitäts- und Einwanderungspolitik. Dabei treten wir stets parteiunabhängig auf. Wir bieten jungen Menschen einen friedlichen politischen Handlungsraum, um ihren Unmut an den Zuständen in diesem Land wirksam aber gewaltfrei zu kanalisieren. Wir reihen uns daher nicht in vorgefertigte politische Koordinaten von links bis rechts ein. Patriotismus und Heimatliebe sind für uns zentrale gesellschaftliche Leitwerte, die keiner politischen Schablonen bedürfen. Das Bekenntnis zur eigenen Identität ist für uns ein selbstverständlicher Grundkonsens, der keiner Parteiprogramme bedarf.

Als eingetragener Verein finanzieren wir uns über die Spenden und Unterstützungszuwendungen unserer Sympathisanten und die finanziellen wie idealistischen Opfer unserer Aktivisten in der ersten Reihe. Wenn auch du patriotische Jugendarbeit unterstützen möchtest und den jungen Leuten an der aktivistischen Front den Rücken stärken möchtest, kannst du dies mit einer kleinen Spende unter folgender Kontoverbindung tun:

Identitäre Bewegung Deutschland e.V.
IBAN: DE98476501301110068317
BIC: WELADE3LXXX
Sparkasse Paderborn-Detmold

PayPal: kontakt@ib-laden.de

Sind eure Ziele nicht rassistisch/extremistisch?

Nein. Das Einstehen für ein patriotisches, freiheitliches und heimatliebendes Wertegerüst ist die Grundlage jeder verbindlichen menschlichen Gemeinschaft. Die Identität ist der prägende Faktor, der dem Menschen und seinem Umfeld sozialen Halt und kulturelle wie moralische Orientierung schafft. Der Erhalt der Identität des deutschen Staatsvolkes ist sogar als verfassungsmäßiger Auftrag im Grundgesetz vorgeschrieben. Dass ein Staatsvolk immer auch durch räumliche, zeitliche und geschichtlich gewachsene Faktoren charakterisiert ist, ist nach wie vor der Grundkonsens, auf dem jede ernsthafte Debatte über Staats- und Völkerrecht, Geschichte, Politik- sowie Sozialwissenschaften geführt wird.

Dass das Einstehen für die Bewahrung der ethnokulturellen Identität heute jedoch von den etablierten Politikern als verfassungsfeindlich eingestuft wird, zeigt einen bedenklichen Zustand, wonach es unsere politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger für nicht notwendig erachten, eine selbstbewusste Haltung zur eigenen Identität zu entwickeln. Sie versuchen, jene Kritiker der ungebremsten Masseneinwanderung und jene, die eine souveräne Grenzpolitik bei gleichzeitiger juristischer Durchsetzung der Asylgesetzgebung fordern, auszugrenzen und zu diffamieren.

Als Identitäre Bewegung gilt für uns bei jeder Aktion und in der gesamten politischen Arbeit stets das Gebot der Gewaltfreiheit. Wir setzen auf friedlichen und kreativen Protest, der ohne Bedrohungsszenarien oder Einschüchterungsversuche auskommt. Unser Handeln richtet sich immer zunächst an der Liebe zur eigenen Heimat aus und betont dieses Recht auf Heimat, Kultur, Herkunft und Verwurzelung auch für das Fremde, dem wir gemäß unserem ethnopluralistischen Grundsatz respektvoll und anerkennend gegenübertreten. Unser politisches Handeln orientiert sich einzig und allein an der Bewahrung sowie der geschichtlichen Fortsetzung einer gemeinsamen ethnokulturellen Identität und eines jahrtausendealten Erbes für ganz Europa aus. In den meisten anderen Ländern gehört ein solches Bekenntnis zum gesellschaftlichen und politischen Minimalkonsens. Daher fordern wir lediglich eine patriotische Normalität auch für Deutschland, die nichts mit Extremismus oder Rassismus zu tun hat.

Welche Ziele und Forderungen verfolgt die Identitäre Bewegung?

Als außerparlamentarische Bewegung liegt unser zentrales politisches Operationsfeld in der allgemeinen gesellschaftlichen Bewusstseinsschaffung für unsere Positionen und die Verbindungslinie zur eigenen ethnokulturellen Identität. Hierbei nehmen wir Einfluss auf die bestehenden Diskurse, die aktuell die Selbstverständlichkeit des Bekenntnisses zum Eigenen verleugnen, diskreditieren und zum Teil gar kriminalisieren. Wir fordern eine offene Debatte über die Definition einer eigenen ethnokulturellen Identität im 21. Jahrhundert, die sich von jeglichen ideologischen und universalistischen Verzerrungen frei macht.

Daneben verfolgen wir jedoch auch die realpolitischen Entwicklungen mit kritischem Blick – die ungebremste Massenzuwanderung, der Verlust der eigenen Gebietshoheit durch das Öffnen der Staatsgrenzen, der daraus resultierende Verlust der inneren Sicherheit sowie die dominante Ausbreitung islamischer Parallelgesellschaften -, für die wir mit Aktionen, Kampagnen und Bildungsarbeit sensibilisieren wollen. Wir sehen uns als Akteur der öffentlichen Meinungsbildung und stellen dem allgemeinen gesellschaftlichen Linkstrend eine patriotische Alternative entgegen.

Wer oder was ist die Identitäre Bewegung?

Die Identitäre Bewegung ist eine europaweite patriotische Jugendbewegung, die mittels friedlichen Aktionismus, politischer Bildungsarbeit sowie gemeinschaftlicher und kultureller Aktivitäten für die Werte Heimat, Freiheit und Tradition einsteht. Hierbei wollen wir innerhalb der vorpolitischen Räume ein Bewusstsein für eine patriotische Wertegrundlage schaffen. Die entscheidenden Fragen des 21. Jahrhunderts werden vor allem auf dem Feld der Identitätspolitik gestellt werden. Dabei müssen wir als patriotische Europäer unweigerlich zur Kenntnis nehmen, dass sich die demographischen Verhältnisse zu Ungunsten der einheimischen Bevölkerung entwickeln und uns ohne ein politisches Umdenken zahlreiche ethnische, kulturelle und religiöse Konflikte erwarten. Uns geht es um die Bewahrung jenes kulturellen Erbes, welches unser Land und den Kontinent Europa über viele Jahrtausende geprägt hat. Wir wollen diese Kette nicht zersprengen, sondern sehen sie als Auftrag, für eine friedliche und gesicherte Zukunft innerhalb Europas zu streiten. Wir wollen unseren ethnokulturellen Traditionsfaden fortspinnen.