Von der Notwendigkeit politischer Aktivist zu sein

Von Redaktion

Warum handeln?

Seine Geschichte ist sozusagen das Tagebuch eines Volkes und Politik ist der Stift, der es schreibt. Ein Desinteresse an Geschichte und Politik ist deswegen auch ein Desinteresse an den Menschen um uns herum und damit sehr egoistisch. Ein Indianersprichwort sagt: “Wenn Du ein Problem erkannt hast und nichts zur Lösung beiträgst, wirst Du selbst ein Teil des Problems!“ In diesem Kontext hat die Erkenntnis einer politischen Problematik immer auch die Erkenntnis der Notwendigkeit des Handelns zur Folge.

 

Für die ethnokulturelle Identität!

Unsere Pflicht und unsere Leidenschaft ist der Kampf für den Erhalt der ethnokulturellen Voraussetzungen zum Überleben der Völker Europas. Kultur ist das lebendige Ergebnis einer tausendjährigen, ununterbrochenen Entwicklung. Sie ist ein dynamischer Prozess und nicht statisch, braucht jedoch die ethnische Kontinuität, an der sie anknüpfen muss, um sich aus sich selbst heraus zu erneuern und sich auf diese Weise entwickeln zu können. Der Fortbestand einer Kultur ist damit nicht bedingungslos und muss für uns und gerade heute gegen eine bedrohliche Zersetzung erstritten werden. Die Auflösung der gewachsenen Kultur in einer künstlichen, multikulturellen Gesellschaft ist das Ende einer Lebensgrundlage, die wir wie folgt verstehen:

Das wunderbarste Geschenk ist das neugeborene Leben, welches die Krönung der Liebe zwischen Mann und Frau ist und eine Familie begründet und im Innersten zusammenhält. Jeder von uns kann vereint mit einem geliebten Menschen durch die gemeinsamen Kinder in bestimmter Hinsicht über das eigene Leben hinaus weiter bestehen. So wird es möglich, dass wir uns als einzigartigen Moment und als Teil einer fortlaufenden, gemeinschaftlichen Erzählung und Erfahrung begreifen und wir werden damit auch eine tiefe Verbindung zu denen, die vorausgegangen sind, spüren und uns mit diesen Ahnen identifizieren. Das eigene Leben ist auf diese Weise in ein großes Ganzes eingebettet, das über den Zeitpunkt der Geburt und des Todes hinausgeht. Oswald Spengler schrieb in diesem Zusammenhang: “Du stehst in diesem Strom unablässiger Wandlung. Dein Leben ist eine Welle darin. Jeder Augenblick deines wachen Lebens verknüpft unendliche Vergangenheit mit unendlicher Zukunft. Habe an beiden teil und deine Gegenwart wird nicht leer sein.”

Das, was für den Einzelnen seine Familie ist, ist für die Familien das Volk als nächsthöhere Gemeinschafts- und Verwandtschaftsebene. Innerhalb eines Volkes (vorrangig) oder eines Kulturkreises (sekundär), der mehrere Völker umschließt, wird ein bewährter und traditionsgebundener Zusammenhalt von Generation zu Generation weitergegeben. Wir alle sind so Teil einer kollektiven Persönlichkeit, die auf einem Bewusstsein über das Fundament einer ethnokulturellen Identität aufbaut. Es geht um Gemeinsamkeiten aus einem durchlebten Werdungsprozess, der eine Wesensverwandtschaft geschaffen hat. Die Gewissheit um die Grundlage eines Miteinanders aus Ästhetik, Sprache, Tradition, Geschichte, Lebensweise, Werten und so vielem mehr geben jedem Einzelnen Rückhalt und Heimat. Das Resultat ist ein inneres Verlangen danach, Verantwortung zu übernehmen und eine natürliche Opferbereitschaft. Diese Opferbereitschaft hat nichts mit blinder Selbstaufgabe, sondern mehr mit gesunder Selbstbehauptung zu tun, weil es um die Substanz zur eigenen Identität und um die Voraussetzung zur echten Selbstentfaltung geht. Denn das eigene Leben bekommt erst durch unser soziales Umfeld, durch das Miteinander, einen Wert, das Dasein einen Sinn und man selbst eine Aufgabe. So ist der Einzelne mit seiner Schicksalsgemeinschaft verbunden und diese ist Teil der Völkervielfalt, die den größten Reichtum der Menschheit ausmacht.

 

Für die Vielfalt!

Das Wissen um diese Vielfalt und die Einzigartigkeit des Eigenen und die Faszination am Fremden geben einem Volk Identität und damit jedem von uns. Selbstfindung und Zugehörigkeitsgefühl brauchen die kulturelle Vielfalt. Wir sehen im Fremden den Kontrast, den es zur Erkennung des Eigenen braucht. Es geht um eine fruchtbare Spannung, die eine echte kulturelle Bereicherung ermöglicht. Für eine gegenseitige Bereicherung muss es allerdings die verschiedenen Kulturen und Völker als Voraussetzung weiterhin geben. Eine Multikultur, die diese Verschiedenheit und Eigenständigkeit nivelliert, führt also niemals zu einer Bereicherung, sondern immer zu einem Verlust. Ein Miteinander in einer solchen kultur-hybriden Gesellschaft ist nur auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners möglich und dieser entfremdet uns von unserer eigentlichen Kultur als das wichtigste verbindende Element und damit auch voneinander!

Ein ablehnender, nationaler Separatismus oder gar Chauvinismus versperrt sich hingegen dem Verständnis zwischen den Kulturen. Die vielen Eigenheiten und differenzierten Charaktere der verschiedenen Kulturen zu respektieren und ihren Ursprung im ethnisch-kulturellen Erbe ihrer Entstehung zu erkennen, bedeutet einander wirklich zu verstehen und zu achten. Eine Vereinheitlichung und Assimilation, also Homogenisierung, verleugnet oder verachtet und zerstört diese Vielfalt. Ein- oder Abwanderung, also einen Austausch zwischen den Völkern (meist jedoch aus gleichem Kulturkreis), hat es immer gegeben und wird es immer geben. Der heutige kulturelle Einbruch, die Masseneiwanderung und die demografische Katastrophe sind jedoch mit nichts aus der bisherigen europäischen Geschichte zu vergleichen. Der ideologische Gleichheitswahn in einer “multikulturellen Gesellschaft”, in die man sich zwangsweise zu intrigieren hat, um nicht als schlechter Zuwanderer oder rassistischer Fremdenfeind zu gelten, schafft heute eine triste und monotone Menschenmasse ohne wahren Zusammenhalt und ohne echte Kultur. Begriffe, wie “Toleranz”, “Vielfalt” und “Völkerverständigung” verkommen bei diesem Prozess zu politischen Schlagworten der propagandistischen Phrasendrescherei mit dem Ziel der Verschleierung der unumkehrbaren Einebnung und Zerstörung der Völker und ihrer realen Vielfalt.

 

Am Ende steht die Entwurzelung!

Die verlorene Gemeinschaft, welche für unsere Identität grundlegend ist, führt zu einem Identitätskonflikt, den nicht jeder bemerkt, auch wenn er heute klar erkennbar ist. Das Verantwortungsgefühl löst sich auf, der atomisierte Individualismus führt zum Egoismus und zeigt sich dann im grenzenlosen Materialismus. Bedürfnisse nach Zugehörigkeit und Selbstfindung werden mit Konsum oder durch Selbstdefinition über Statussymbole, Kleidung, Musikgeschmack usw., oder durch Abgrenzung in Subkulturen befriedigt. Auf diese Art entwurzelt, ist dann jeder überall als “Humankapital” einzusetzen. Hinterfragt wird nichts, weil nichts mehr in diesen globalen Dimensionen mit dem eigenen Leben in einen Bezug zu stellen ist. Auch Liebe, Familie und Kinderwunsch als Keimzelle jeder Gemeinschaft verlieren an Bedeutung. Zu sehen ist das an Scheidungs- und Geburtenraten und der Schnelllebigkeit heutiger Beziehungen.

 

Gegen den Liberalismus und die moderne Welt

In einem Punkt sind sich Rechts-, wie Linksextremisten mit Liberalisten einig: >> Es sei nicht möglich für seine ethnokulturelle Identität einzustehen, ohne andere Identitäten abzuwerten. << Weitergedacht bedeutet das, dass sie sich alle auf den gleichen stumpfsinnigen Fehlschluss berufen. Erst die Konsequenz aus diesem Fehlschluss beschreibt den Unterschied: Die eine Seite hierarchisiert in gute und schlechte Kulturen und Völker und formuliert eine Botschaft vom heilbringenden, weltweit geltenden “Idealmenschen” der chauvinistischen Selbstüberhöhung. Die andere nivelliert und verleugnet die Vielfalt und wünscht sich den homogenisierten, weltweit geltenden “Idealmenschen” der kulturlosen Multikultur.

Wir sind für das Recht auf Heimat und natürliche Verschiedenheit und brauchen keinen universalistischen und rassistischen Idealmenschen-Gedanken! Die Weltbeglückungsideologien des 20. Jahrhunderts lehnen wir ab. Der Kommunismus und der Nationalsozialismus sind besiegt und der Liberalismus bleib übrig. Doch welche Welt hat er geschaffen?

Es gibt heute überall Krieg mit so unvergleichlich hohem Kollateralschaden wie in keiner anderen Zeit (trotz präziseren Waffen), so viel Kinderarbeit, Versklavung und Menschenhandel wie noch nie in der Menschheitsgeschichte. Außerdem vielerorts Hunger, Armut und Not, obwohl unsere Produktivität um ein Hundertfaches gestiegen ist und wir augenscheinlich überall “humanitär intervenieren”. In Wahrheit sichern eine zynische Machtpolitik des amerikanisch dominierten Westens  und eine verschleierte Ausbeutung durch die Globalisierung unseren vermeintlichen Komfort, während der Liberalismus sich die ganze Welt als Markt erobert. Treibende Kraft ist der westliche Einheitsmensch. Der Westen befindet sich in einem Involutionsprozess: Von den Geburtenraten, dem Bildungsniveau, dem Gemeinschaftssinn, der Kultur, dem Verantwortungsbewusstsein bis zur Fähigkeit nachhaltig und auch ohne überflüssige technische „Errungenschaften“ und Industriefraß zu überleben – die Kultur gerät in einen degenerativen Verlauf. Wie falsch und gefährlich diese Entwicklung ist, sollte eigentlich klar sein. Heute ist der vielgepriesene „Fortschritt“ in Wirklichkeit ein Zerfall. Die Konsequenzen des Liberalismus sind demnach unbestreitbar katastrophal und zerstörerisch.

Dem Liberalismus geht es um die Emanzipation des Individuums von allen organischen Bindungen. Man beschwört die vermeidliche „individuelle Freiheit“, die das Individuum durch den Vorrang gegenüber der Gemeinschaft bekommen soll. Es geht hier also um die Freiheit von etwas und nicht um die Freiheit zu etwas. Davon auszugehen, dass die Gemeinschaft vor dem Individuum kommt, bedeutet jedoch nicht das Individuum in der Gemeinschaft einzusperren, sondern dass es seine Einzigartigkeit erst durch einen sozialen Zusammenhang bekommt, der auch die Grundlage seines Seins bildet. Erst die Gemeinschaft formt den Bedeutungshorizont, der es dem Individuum ermöglicht Rechte und Freiheiten zu haben.

Jeder Mensch steht in einem Lebenszusammenhang, von dem aus er reagiert und denkt. Er ist als Erstes in seiner Familie verwurzelt und baut eine Bindung zu seinem Umfeld auf, er ist Angehöriger eines bestimmten Geschlechts und wird in ein Volk hineingeboren. Der Liberalismus muss also zuerst diese Bindungen und alle Gruppenidentitäten sprengen, um sie später mit künstlichen Gesellschaftskonstruktionen (Multikultur und Gender-Mainstreaming) zu ersetzen und dadurch seinen neuen Menschentyp zu schaffen. – Das alles von einem losgelösten Individuum ausgehend, das es vor der Verwirklichung seiner Utopie nicht gab. Auf diesem Weg kämpft er sich mit der Waffe der Gleichheitslehre durch die natürlichen Gemeinschaften und ebnet die Vielfalt ein. Das Ergebnis ist neben der monotonen Einförmigkeit der Menschheit die totale Anonymität in der liberalistischen Massengesellschaft und dadurch die absolute zwischenmenschliche Entfremdung. Es erfolgt eine Massenflucht in das Individuelle vor jeder Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft. Doch gerade diese Flucht aus den vielfältigen Gruppen in die Masse der losgelösten Individuen schafft ihre Uniformität und der Gedanke der Individualität im Liberalismus widerlegt sich spätestens ab diesem Zeitpunkt selbst.

Demokratie ist im Liberalismus zum Kampfbegriff und zur leeren Worthülse geworden. Die Voraussetzungen für eine echte, organische Demokratie, also die Souveränität des Staates und die weitgehende soziale Homogenität des Staatsvolkes, werden beseitigt und die grundlegenden Prinzipien, wie das meritokratische Prinzip (Auslese anhand des Verdienstes), der Vorrang des Volkswillens und die Volksnähe werden missachtet. Der Einfluss von Medien und Lobbyisten und nicht gewählten EU-Berufspolitikern führt die liberalistische Demokratie ad absurdum. Der moderne Demokratismus erinnert mehr an eine Plutokratie, als an eine Volksherrschaft. Wesentliche Kompetenzen und große Teile der Souveränität sind an die EU übertragen worden. An Beispielen wie dem Afghanistaneinsatz, der Euroeinführung, dem Vertrag von Lissabon, dem ESM, sogenannten Freihandelsabkommen, der Einwanderungspolitik u. v. m., kann man sehr gut sehen, wie die Politik den Volkswillen ignoriert. In allen relevanten Fragen sind sich Opposition und Regierung einig wie eine Einheitspartei, was den Gang zur Wahlurne zu einer Illusion von Mitbestimmung macht.

Der Liberalismus gründet auf den Rechten des losgelösten Individuums und schränkt so auch das Politische ein. Die Demokratie bezieht sich auf den Volkswillen, also den der Gemeinschaft und beschränkt, was nicht demokratisch, also nicht politisch ist. Demokratie und Liberalismus sind demnach nicht gleichzusetzen, sie stehen sich sogar konträr gegenüber. Alain de Benoist beschreibt dies sehr treffend: “Dort, wo kein Volk, sondern eine bloße Vielzahl von einzelnen sozialen Atomen ist, kann es keine Demokratie geben. Jedes politische System, dessen Durchführung die Auflösung oder die Undifferenziertheit der Völker herbeiführt oder auch die Zerbröckelung des Volksbewusstseins (das Bewusstsein, dem Volk als dieser organischen Wesenheit anzugehören) -, muss als nicht-demokratisches System betrachtet werden.”

Dass auch der Liberalismus totalitäre Herrschaftsstrukturen schafft, wird immer offensichtlicher. Der Liberalismus steht zusammenfassend mit seinen verheerenden Auswirkungen und der Demokratiefeindlichkeit den als Reaktion auf ihn entstandenen Gegenspielern des Nationalsozialismus und Kommunismus in nichts nach. Er ist der Inbegriff der modernen Welt, der Selbstauflösung der Völker und der Unterwerfung und Gleichschaltung der Kulturen. Er ist zur tödlichen Gefahr für uns selbst geworden und auch für Völker fremder Kulturkreise. Der Kampf um unser Überleben ist gleichzeitig der Kampf für ein Ende der Verbrechen des liberalistischen Westens, die die verschiedensten Kulturen betreffen. Es ist unsere Aufgabe und es liegt in unserer Verantwortung, diese Ideologie aufzuhalten.

 

Was ist zu tun?

Es muss klar sein, dass die Entwicklung auch Ergebnis der eigenen Schwäche ist. Es sind unsere Freunde, unsere Verwandten, unser ganzes Volk und nicht selten wir selbst, die in den Bann dieser Zeit gezogen werden. Die Fremden oder irgendwelche Besatzer sind nicht das Problem, sondern die eigene identitäre Schwäche. Es gilt eine geistige und kulturelle Revolution anzustreben.

Die Völkern Europas müssen ihren klaren Verstand wiedererlangen und so ihre Stärke, die sie brauchen, um den Liberalismus zu überwinden. Das Schicksal der europäischen Völker ist heute mehr denn je ein gemeinsames und der Feind ist deshalb in ganz Europa zu bekämpfen, wobei jeder ganz besonders für sein Umfeld verantwortlich ist. Dieser Feind ist dabei nicht in irgendwelchen speziellen Personengruppen oder Organisationen zu suchen, er ist derjenige, der die globale Hegemonie des Liberalismus unterstützt und unsere Lebensgrundlagen zerstört.

Dieser Feind arbeitet oft orientierungs- und fast ziellos. Seine Absichten sind mal von reiner Gier und Hass, doch öfter von plumpem Egoismus motiviert oder von bloßer Naivität geprägt. Er ist sich seines fatalen Handels meist nicht bewusst und ist verwirrt. Wir hingegen sind bei klarem Verstand und kennen nur eine Richtung. Unsere Motivation ist die Liebe zu unserer Heimat, zur Vielfalt der Kulturen und der Freiheitsdrang. Wir blicken unserem Feind überall in die Augen und jeder unserer Schritte, jede Handlung, jede Zeile und jedes Wort ist ein Angriff. Der Kampf ist metapolitischer Natur und wir sind ein Phantom auf diesem Schlachtfeld, das urplötzlich in Erscheinung tritt und so die liberalistische Ordnung zerstört, unbändig und unberechenbar. Überall da, wo sie sich sicher fühlen, tauchen wir auf und reißen die Deutungshoheit an uns. Beim Sport, im sozialen Bereich, in der Uni, auf ihren Veranstaltungen, mitten in den Massen ihrer Ellenbogengesellschaft sind wir selbst die Symbole, die kräftigsten Impulse der identitären Idee, die ihre Utopie zerschlagen.

Dieser Beitrag erschien zuerst 2014 auf dem Blog www.identitas-gemeinschaft.info, welcher mittlerweile nicht mehr existiert.